"Das ewige Land" Wiki

Die Nacht der drei Monde

Überblick

Ungefähr 600 Jahre nach der Teilung der Ewigkeit, erschien am Himmel des ewigen Landes eine Erscheinung, die später als die Nacht der drei Monde bezeichnet wurde. Für wenige Stunden standen drei Monde gleichzeitig am Himmel, obwohl nur einer physisch existiert. In dieser Nacht kam es weltweit zu starken magischen Instabilitäten, die sich vor allem in Form von flackernden Zaubern, fehlerhaften Beschwörungen und kurzzeitig „verschobener Wahrnehmung“ äußerten. Am Morgen danach war die Erscheinung verschwunden, und die Welt kehrte scheinbar vollständig in ihren normalen Zustand zurück.
Das einzige dauerhafte Ergebnis dieser Nacht waren mehrere rätselhafte Ruinen, die an völlig unterschiedlichen Orten ohne erkennbare geografische Verbindung auftauchten.

Ursache

Die Ursache der Nacht der drei Monde war ein magisches Großritual, das von einer heute nahezu vergessenen Gruppe von Gelehrten und Magiern durchgeführt wurde, dem Kreis der Synchronisten.
Ihr Ziel war nicht Zerstörung, sondern Erkenntnis.

Sie wollten den Mond nicht beeinflussen, sondern die Struktur der Realität mit dem Mondzyklus synchronisieren. Nach ihrer Theorie war der Mond ein „Taktgeber“ für magische Stabilität. Wenn man diesen Takt kontrollieren könnte, könnte man Magie berechenbar, stabiler und theoretisch unbegrenzt nutzbar machen.
Das Ritual bestand aus mehreren weltweit verteilten Fokuspunkten, die gleichzeitig aktiviert werden mussten.

Statt den einen Mond mit der magischen Struktur der Welt zu synchronisieren, wurde ein Reflexionszustand erzeugt:

Für wenige Stunden existierten drei „Versionen der Welt“ parallel, die sich gegenseitig beeinflussten.

Während der Nacht:

Während des Ritualfehlers existierten kurzzeitig verschiedene Versionen der Welt gleichzeitig. Einige dieser Versionen waren stabil genug, um sich beim Kollaps der Realität zu verankern, so wurden die Ruinen einer anderen Welt in diese übertragen.